Wir sind die ROBOTER ist ein Karten-Spiel vom NSV Verlag welches im Jahr 2020 erschienen ist und zum Kinderspiel des Jahres 2020 nominiert wurde. Es ist ein kooperatives Spiel welches man aber auch gegeneinander spielen kann.

Ich spiele gerne mit meinem Sohn Brettspiele und ich freue mich spielerisch seine Fortschritte zu sehen, gemeinsam Zeit zu verbringen und einfach Spaß zu haben.

Wir bereits erwähnt ist es in kooperatives Spiel und das kommt bei meinem Sohn ehrlich gesagt meistens besser an. Ja die Eltern unter uns wissen worüber ich spreche, denn bei den kompetitiven Spielen ist mein Sohn noch in der Lernphase. Ein Spiel zu verlieren muss nämlich auch erlernt werden. Ein guter Verlierer zu sein, sich mit den Gefühlen auseinanderzusetzen. „ Du gewinnst immer“, „Ich möchte auch mal gewinnen“ oder „Blödes Spiel“ hört man wenn der Kleine verliert, ist ja nicht so, dass er die Runde zuvor gewonnen hat. Nun ja… Eine hörenswerte Folge zu diesem Thema „Kinder gewinnen lassen“ findet Ihr hier beim Beeple Netzwerk, hier wird ausgiebig über dieses Thema gesprochen. Beeple ist ein Zusammenschluss von Bloggern, deren Schwerpunkt auf dem Thema Brettspiele liegt.

Spielbeschreibung

Es gibt 12 Karten und 50 Holzscheiben. Die Karten haben zwei Seiten, die eine Seite zeigt die Rennstrecke für den Roboter an mit einer Zahl. Die Rennstrecke ist mit verschiedenen Gegenständen ausgelegt. Die andere Seite zeigt die 3 verschiedene Roboter an, die mit einem Gegenstand korrespondiert. Der Gegenstand ist die Zielvorgabe. 

Die Roboter haben 3 Geschwindigkeiten, Schneckentempo, Mittelschnell und Raketenschnell, die nummeriert sind mit einer Zahl von 1-3.

Das gemeinsame Ziel ist es in insgesamt 11 Runden einzuschätzen, wie weit der Roboter auf der Strecke gefahren ist. 

Die 12 Karten kommen als Stapel auf dem Tisch mit der Rennstrecke nach oben. Ich nehme die oberste Karte des Stapels so auf die Hand, dass nur ich die Rückseite der Karte sehen kann. Danach schaue ich welchen Roboter = Nummer, für die aktuell ausliegende Rennstrecke, ich nehmen muss und teile dies meinem Sohn mit. 

Dimi: „Raketenschnell“

Und dann geht es schon los. Beim ersten „Beep“ startet mein Roboter und beim zweiten „Beep“ bleibt der Roboter stehen.

Dimi: „Beep“…1sek……2sek……3sek……4sek… „Beep“

Sohn: „Uhr!“

Dimi: „Richtig!“

Beim richtigen Tipp bekommt er 3 Holzscheiben, liegt er um ein Gegenstand daneben gibt es 2 Holzscheiben, noch ein daneben gibt es noch 1 Holzscheibe.

Und so spielen wir die 11 Runden zu Ende und versuchen so viele Holzscheiben wie möglich zu bekommen. Ergebnisse über 15 sind gut. Aber am Ende ist es nicht so wichtig ob wir über 15 Holzscheiben haben, weil es einfach Spaß macht.

Fazit:

Ich muss sagen, dass mein Sohn und ich immer unseren Spaß mit dem Spiel haben. Mit 4 haben wir das Spiel angefangen zu spielen und es hat gut funktioniert. Es ist schnell aufgebaut und es geht direkt los. Man findet sich im Spiel und bekommt ein Gefühl füreinander. Jeder empfindet die Schnelligkeit des Roboters anders und es war für meinen Sohn eine neue spielerische Erfahrung. Anfangs war der raketenschnelle Roboter innerhalb 1 sek über die Strecken gedüst, andere Male war der Schneckenroboter so langsam, dass ich dachte Sie hat in der Zwischenzeit ein Nickerchen gemacht. Genau darauf kommt es an und in diesem spielerischen Aspekt haben wir Spaß zusammen und es wird ausgiebig gelacht. 

Verlag: Nürnberger-Spielkarten-Verlag
Autor(en): Reinhard Straupe
Illustration: Oliver Freudenreich
Erscheinungsjahr: 2020
Spieleranzahl: 2 – 6 Spieler
Dauer: 15 Minuten
Die Spielregeln

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